Willkommen Praxissemester!

Ein Beitrag zum Themengebiet Allgemein, geschrieben am 12. Februar 2012 von Chris

Meine größte Sorge dieses Semester war, mich in zwei Fächern zu verhauen, was dazu führen würde, nicht ins Praxissemester zu können.

Nach einer etwas durchwachsenen letzten Klausur (ja, bei uns wird samstags geschrieben), einem langen Abend und einer kurzen Nacht könnte ich online die vorletzte Hauptfach-Note in Empfang nehmen. Bestanden. Die Prüfung in digitaler Signalverarbeitung von gestern kann mir also nicht mehr das Genick brechen und somit die Vorfreude auf das Praktikum trüben.

Am 1. März ist es dann so weit. ENDLICH wieder Arbeiten!

ThinkPad-Stromstecker seziert

Ein Beitrag zum Themengebiet Elektronik, Zerlegt, geschrieben am 2. Februar 2012 von Chris

Heute mal was kleines. Wer sich schon immer interessierte, warum und wozu bei den neueren Thinkpad-Stromsteckern noch einen zusätzlichen Pin gibt:

Ich bin bis jetzt davon ausgegangen, das da irgendeine DRM-Maßnahme (gab es bei Dell glaube ich einmal) oder sonstige Kommunikation stattfindet.

Nachdem ich gerade ein Netzteil (20V, 65W) mit halb abgerissenen Stecker auf dem Schreibtisch habe, war es naheliegend, da mal reinzuschauen.

Keine Spur von höherer Kommunikation oder DRM. Ein einfacher 10k-Widerstand dient wohl dazu, dem Computer zu sagen, was für ein Netzteil angeschlossen ist.
Mehr nicht.

Flyer + Honeycomb = bloß nicht

Ein Beitrag zum Themengebiet Allgemein, Der alltägliche Wahnsinn, geschrieben am 4. Januar 2012 von Chris

Ja, ich weiß – das hier ist weder ein TechBlog noch sonstwas, was mit Tablets zu tun hat. Aber es ist mein Blog und da schreib ich, was ich will ;o)

Wie dem auch sei, gestern vermeldete mein Flyer, dass es nun Android Honeycomb installieren könnte. Obwohl och wusste, dass die Hardware-Buttons in den Bildschirm wandern und sonst noch geschwurbel auf dem Teil landen könnte, habe ich zugestimmt – in der Hoffnung, dass zumindest die Stylusunterstützung und der damit garnierte PDF-Reader besser wird…

Nach nun einem Tag hätte ich nun gerne Gingerbread zurück, das hat mir deutlich besser gefallen. Vor allem, dass es keinen richtigen Vollbildmodus mehr gibt und dass anscheinend die Farbtiefe bei dem eigentlich sehr gutem Display runtergedreht wurde, zeckt mich ziemlich an. Ich hoffe, man sieht das Dithering (links oben und unten an der Wolke) im Bild:

image

Weiter ist jetzt sehr viel Weiß (u.a. der Musikplayer) im Spiel. Wenn ich daran denke, dass ich das Tablet auch hinter die Frontscheibe hängen will: Pfui Teufel! Gerade in Hinblick auf OLED-Displays sollte man doch genau auf das Gegenteil aus sein?!?

Auch scheint das Ganze jetzt etwas stromhungriger zu sein, wobei ich das für den ersten Moment noch auf selektive Wahrnehmung schiebe…

Leider kann man das Update wohl nicht ohne Garantieverlust (Bootloader öffnen) rückgängig machen…

Immerhin kann ich vielleicht noch jemanden abhalten ;)

Ein paar Worte zum HTC Flyer

Ein Beitrag zum Themengebiet Allgemein, geschrieben am 28. Dezember 2011 von Chris

Nachdem ich mit dem Lenovo A1 zweimal Pech/Frust hatte, schlug ich bei einem Angebot das ich nicht ablehnen könnte, beim HTC Flyer zu. Nachdem ich es nun ein paar Tage mein Eigen nenne kann ich sagen, dass es eine wirklich gute Entscheidung war. Keine Abstürze, deutlich bessere Verarbeitung und ein vom Handy gewohntes System.

Gewohntes System? Das Teil hat doch Android?! Ja, allerdings hat das Tablet, genauso wie mein Sensation den Überbau “HTC Sense”, der die Standardumgebung angenehm aufwertet. Ok, auf die aufwendigen 3D-animierten Homescreens könnte ich wirklich verzichten, die anderen Features wie die wirklich gute Tastatur, den genialen Lockscreen oder die Kurzeinstellungen im Benachrichtigungsbereich (um nur ein paar zu nennen) möchte ich nicht mehr missen.

Was mir schon am Lenovo gefallen hat, war die Größe. Auch wenn viele 7 Zoll (oder 17,78cm) für zu klein halten – hochkant kann man bei diesem Formfaktor noch gut mit beiden Daumen schreiben. Bei größeren braucht man da meiner Meinung schon eine gespaltene Tastatur, wobei das ganze dann vom Gewicht her problematischer werden dürfte.

Das angepriesene Killerfeature des Flyer – der Stylus – liegt (noch) etwas trostlos herum. Wasvzum einen daran liegen mag, das ich nicht wirklich zeichnen kann, zum anderen aber auch, dass es unter Android 2.3 keine Handschrifterkennung gibt. Vielleicht wird das mit ICS noch nachgeliefert…
Ansonsten halte ich den Stift für eine nette Idee, gerade wenn man etwas (entweder live oder per Mail) zeigen will. Mit dem Stift auf den Bildschirm tippen, kritzeln und ab dafür.

Bin mal gespannt, was 2012 firmwareseitig in meinem “Fuhrpark” bringt. Beide meiner Androiden sollen ja ein großes Update bekommen…

Kurzes Vergnügen

Ein Beitrag zum Themengebiet Allgemein, Bugs, geschrieben am 2. Dezember 2011 von Chris

Gestern hatte ich das kurze Vergnügen eines Tablet-Computers, den (Lenovo A1) ich bei Amazons Cyber Monday relativ günstig erstanden habe.

Leider hat das Teil schon nach einer guten Stunde ziemlich zum Zicken angefangen. Spontane Restarts oder Feezes, passenderweise auch während ich einen Blogpost über das Gerät schreiben wollte.
Heute wurde es mir schließlich zu bunt, nachdem es nicht viel mehr als neustarts machte und Crashmeldungen von Android-Prozessen anzeigte.

Immerhin konnte ich noch meine persönlichen Daten löschen. Warum gibt es hier eigentlich keine Funktion in Android à la “Möchte das Teil zurückgeben/verkaufen/wegwerfen – mach platt!” gibt. Wobei der Bootloader zumindest Android zurücksetzen konnte – die interne (fest verbaute) SD-Karte behielt aber alle Daten…

Wenn man vom Defekt absieht, entsprechen die Funktionen vom Gerät in etwa dem, was man für den Preis erwarten darf: Nicht schlecht, aber es reißt zumindest mich nicht absolut vom Hocker – was natürlich auch daran liegen kann, dass ich von meinem HTC ziemlich verwöhnt bin.

Was man direkt nach dem Einrichten sieht ist natürlich der Homescreen. Mittig darauf ein Navigationsblock, der eigentlich nur 5 Appverknüpfungen ersetzt, viel Platz wegnimmt und den man nicht entfernen kann (kein Widget). da macht es wahrscheinlich am meisten Sinn, einfach einen anderen Launcher zu verwenden…

Auch könnte es sein, dass der Launcher einen Bug hat, da ich durch das Ziehen eines Widgets in den unteren Bereich des Displays das Gerät zum Einfrieren bringen konnte (kann aber auch sein, dass der Absturz nur zufällig zu dem Zeitpunkt geschah).

Das naheliegendste was man mit einem Tablet macht ist natürlich im Internet zu surfen. Hier merkt man zumindest im Standard-Browser, dass man es mit einer etwas schwachbrüstigen CPU zu tun hat, was man durch Ruckler beim Scrollen oder etwas zäher Bedienung merkt. In Opera (Mini) sieht das Ganze aber schon ein gutes Stück anders aus.

Wirklich positiv überrascht war ich von der Tatsache, dass ich auf dem Handy gekaufte Apps einfach so auf dem Tablet installieren konnte. Ein durchaus brauchbares Lizenzmodell wie ich finde! (Software an den Käufer und nicht an die Hardware gebunden).

Schade ist natürlich auch, dass in Skype keine Videotelefonie funktioniert. Da es mit älterem Softwarestand auf dem Tablet schon funktioniert haben soll, besteht aber die Möglichkeit, dass es irgendwann wieder funktioniert. Auch bleibt zu hoffen, dass Android Ice Cream Sandwich auf die Hardware (entweder von Lenovo selbst oder anderen Entwicklern) portiert wird. Die zwei verbauten Kameras sind meiner Meinung auf dem Level einfacher Webcams, heißt: Für Videotelefonie reicht’s, an die mittlerweile in Handys verbaute kommen sie allerdings bei weitem nicht dran.

Wie dem auch sei, meine ersten Eindrücke höchstwahrscheinlich nicht repräsentativ, da das Teil offensichtlich einen (oder gleich mehrere) Fehler hat(te). Mal sehen, was die Ersatzlieferung bringt…

SMD-Aufbewahrung, aber günstig

Ein Beitrag zum Themengebiet Elektronik, geschrieben am 25. November 2011 von Chris

Da sich bei mir nun immer mehr SMD-Bauteile ansammeln und die Papierbändchen unübersichtlich wurden, musste etwas praktischeres her.

Auf Mikrocontroller.net bin ich schon vor längerer Zeit auf einen Thread gestoßen, in dem Probenröhrchen/Reaktionsgefäße/Schraubröhrchen für SMD-Bauteile empfohlen wurden. Auf eBay wurde ich tatsächlich fündig. 100 Stück mit 2ml Fassungsvermögen für unter 10 Euro:

Mit einem kleinen Trichter lassen sich die Teile in Windeseile befüllen. 3 Meter Tape & Reel wandern in nicht einmal einer Minute vollständig in eine Röhre, das entspricht bei 0805-Bauteilen stolze 750 Stück.

Entnehmen funktioniert (mit etwas Geschick) auch sehr gut. Einziger Nachteil: Das Zeug lädt sich scheinbar elektrostatisch auf (u. a. bleiben Widerstände an den Wänden kleben) und ist daher nur für halbwegs unempfindliche Bauteile geeignet.

Mittlerweile habe ich 60 der 100 Röhren befüllt – eine Aufbewahrungsbox bzw. einen Tray muss ich allerdings noch besorgen/bauen, damit man nicht alle Röhrchen absuchen muss.

Übrigens: Braucht jemand Widerstände? Alleine werde ich die Reels wohl nie leer bekommen ;-)

0805: 147R; 330R 8,25k; 16k;

1206: 1,5k

 

Zollwahnsinn Nachtrag #2

Ein Beitrag zum Themengebiet Allgemein, Der alltägliche Wahnsinn, geschrieben am 20. November 2011 von Chris

Zwei kleine Nachträg:

http://www.mikrocontroller.net/topic/238971

Weiteres Lesefutter:

http://www.rclineforum.de/forum/board1-allgemeines/plauderecke/315550-zoll-hat-lipo-s-und-kabel-besc/

War ja klar

Ein Beitrag zum Themengebiet Allgemein, Der alltägliche Wahnsinn, Elektronik, geschrieben am 19. November 2011 von Chris

Ehrlich gesagt bin ich gerade ein wenig zu aufgebracht, um nicht zu subjektiv zu werden.

Seht selbst:

Abgesehen von Formfehlern in Brief wird nicht explizit darauf verwiesen, wie lang das Teil nun bei denen lagerte und wie viel Geld ich denen schulde. Solange keine Mahnung kommt, werde ich auch nichts bezahlen.

Des weiteren wird nicht darauf eingegangen, wie meine “Ware” geprüft wurde und weshalb sie nun tatsächlich nicht “einfuhrfähig” sei. Klar, die Lötstation geht jetzt zurück wo sie hergekommen ist. In welchem Zustand sie jetzt ist, weiß ich natürlich nicht. Da kann ich nur auf die asiatische Zuvorkommenheit des Händlers hoffen.

Mittlerweile geht’s mir aber ums Prinzip. Nachdem sich die gefühlte Intransparenz des Verfahrens in dem vorliegenden Schreiben widerspiegelt, bestärkt das meine Kritikpunkte, die ich am Mittwoch an die “Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit” des Zolls in einer Bitte um Stellungnahme geschickt habe.

Dem beigefügtem Blatt “Rechtsbehelfsbelehrung/Einspruch” werde ich auf jeden Fall nachgehen.

Übrigens kam keine halbe Stunde nach meinem letzten Blogpost eine Mail eines Lesers, der bestätigte schrieb, dass die zollamtliche Behandlung von Zollamt zu Zollamt durchaus divergiert.

 

PS: Der “Button” unten auf dem Brief empfinde ich als blanken Hohn.

Zollwahnsinn

Ein Beitrag zum Themengebiet Allgemein, Der alltägliche Wahnsinn, Elektronik, geschrieben am 17. November 2011 von Chris

Nachdem ich erst vor ein paar Wochen bei der Einfuhr eines Lasers schlechte Erfahrungen gemacht habe, nun nochmals mit etwas vermeintlich harmloseren: Eine Lötstation. Genauer gesagt einem Atten 858D, den man zwar auch in Deutschland oder zumindest der EU kaufen kann, in Asien aber weitaus günstiger beziehen kann. Dachte ich.

Gestern kam Post von der Post, dass das Teil auf dem Zollamt liegt. Ok, mit dem Zahlen der Einfuhrsteuer hab ich gerechnet, also gleich ab dafür zur Behörde.
Dort angekommen natürlich die Ernüchterung: Paket liegt vor mir, darf es aber nicht mitnehmen, weil das CE-Bapperl fehlt. Kriterium ist irrwitzigerweise auch, dass keine deutschsprachige Anleitung beiliegt. Laut Zöller gilt auch keine nachgelieferte oder ausgedruckte.

Heißt: das Teil muss zur Überprüfung auf Produktsicherheit nach Tübingen. Bedenklich sei vorrangig die EMV. Nachdem ich ungefähr weiß, wie gering die Anforderungen in der Sache sind, beiß ich in den sauren Apfel (Lagergebühren) und ergebe mich meinem Schicksal.
Nach etwas nachfragen stellt sich auch heraus, wie die Produktprüfung tatsächlich vonstatten geht: Es werden Fotos gemacht und in die Zentrale geschickt.

Bei der Bezeichnung “optische EMV-Prüfung” traf ich es lt. Zollbeamten ziemlich genau.

Seine Meinung zu dem Fall war, dass ich wahrscheinlich nur die Lagerkosten zahlen müsse, weil das Teil die “Überprüfung” nicht besteht und zurück nach Singapur geht.

Übrigens: Das Ganze ist nicht auf dem Mist von deutschen Politikern gewachsen, sondern kommt von dem Laden, der auch die Länge von Gurken und Krümmung von Bananen reglementiert hat – der EU.

Ich werde berichten.

Augen auf beim Uhrenkauf

Ein Beitrag zum Themengebiet Bugs, Der alltägliche Wahnsinn, Verrücktes, geschrieben am 31. Oktober 2011 von Chris

Dass eine Uhr ab und zu mal falsch geht, kann ja passieren.

Aber dieser besondere Fall, lässt zumindest bei mir ein Fragezeichen im Gesicht erscheinen:

Ok, der Wochentag ist falsch, aber hmja, ich hätte dann doch etwas anderes erwartet.

Es handelt sich übrigens nicht um eine Funkuhr…